WEINLICH STEUERUNGEN

Bauformen

Die übliche Ausführung unserer Geschossgeschwindigkeitsmesser hat einen Messweg von 25 cm und heißt deshalb VM 25.

Wir haben die seit Jahrzehnten bewährte Bauweise einigen Praxiserfahrungen und dem technischen Fortschritt angepasst. Der Statistikrechner im separaten Gehäuse ist jetzt standardmäßig enthalten.
Die Unfallsicherheit ist unverändert, aber einige Sonderausführungen haben sich erübrigt.

Bisherige Bauweise:

Die alte Bauform.

Neue Bauweise:

Zum Beispiel: VM 25 M

M bedeutet:
Der Abstand zwischen Laufmündung und erster Lichtschranke beträgt 0,5 m.
Diese Bauform ist für alle Sportwaffen (außer Schwarzpulverwaffen)
und für normale Jagdwaffen geeignet.

Hier wird eine Softair - Pistole geprüft.

Von den zu prüfenden Waffen hängt es ab, welche Bauform benötigt wird.

Bauform VM 25 L ist nur für Luftdruckwaffen, Armbrüste und ähnliche Einsatzfälle geeignet (auch für Anwendungen mit fliegenden Körpern außerhalb der Schusswaffentechnik wie z.B. mit Nagel- und Klammergeräten); hier sind die Messbalken so kurz wie möglich.
Vorsicht kann allerdings bei CO2-Waffen geboten sein, da dem Geschoss vorauseilendes Kondensat die Messung verfälschen kann (hierfür wird die Bauform VM 25 M empfohlen).

Bei der Bauform VM 25 M sind die Messbalken so verlängert, dass sich zwischen Laufmündung und erster Lichtschranke ein Abstand von 0,5 m ergibt.
Diese Bauform hat sich bei einem breiten Spektrum von Jagd- und Sportwaffen mit kurzem Mündungsfeuer mit Geschwindigkeiten bis 1.100 m/s bewährt.
In der Regel sind alle Kurzwaffen und alle Büchsenkaliber bis einschließlich 8 x 57 IS problemlos zu überprüfen, also alle normalerweise im Schießsport (mit Nitropulver geladenen) und in Mitteleuropa in der Jagd benutzten Büchsenkaliber. Unter günstigen Schussbedingungen (ausreichend langer Lauf und angepasste Ladung) wurden auch noch Messungen mit Kalibern bis .300 Win. Mag. mit diesem Gerät gemessen.
Vorsicht ist jedoch geboten bei Büchsenkalibern im Bereich von ca. 6 mm, bei denen Geschossgeschwindigkeiten über 1.000 m/s mit nicht sehr schnell abbrennenden Ladungen erzielt werden.

Mit der Bauform VM 25 P, bei welcher der Abstand zwischen Laufmündung und erster Lichtschranke 1,0 m beträgt, können alle Büchsenkaliber auch bei ungünstigen Verhältnissen von Lauflänge und Abbrandcharakteristik, desgleichen alle Schwarzpulverwaffen geprüft werden.
Diese Bauform ist auch für Schrotflinten erforderlich.

L

für Luftdruckwaffen

M

für kurzes Mündungsfeuer, Standardkaliber

P

für langes Mündungsfeuer, große Kaliber, hohen Mündungsdruck

Wichtig: Auf allen Geräten können Luftdruckwaffen mit Diabolo-Geschossen geprüft werden, weil bei allen Bauformen in Normalausführung die Lichtschranken die gleiche Empfindlichkeit haben.

Da das Wiederladen für Sport und Jagd für Büchsenmacher und Waffenhändler neben den Luftdruckwaffen der wichtigste Anwendungsbereich für die Geschossgeschwindigkeitsmessung ist, wird von diesen Anwendern überwiegend die Bauform VM 25 M bestellt.

Benutzer wie Polizeidienststellen und Gutachter, die grundsätzlich mit allen Waffentypen rechnen müssen, wählen bevorzugt den Typ VM 25 P für langes Mündungsfeuer.

Geschossgeschwindigkeitsmesser VM 25 sind transportabel und müssen bei Aufstellung nur in Richtung zum Geschossfang und ggf. auf ein Ziel hin ausgerichtet werden.

Die solide und attraktive Ausführung der Geräte ist auf der Abbildung erkennbar.