WEINLICH STEUERUNGEN

Verfahren zum Aufwickeln von Kabeln o.ä.

Abbildung 1: Lage 12

Abbildung 2: Lage 1
nach dem Abwickeln der Lagen 2 ... 12

Abbildung 1 des am 16. Jan. 1990 in unserer Werkstatt regelmäßig auf die Trommel gewickelten Starkstromkabels beweist: vollständig automatisches Aufwickeln ist auch unter den üblicherweise wenig günstigen Bedingungen möglich.

Vorausberechnet und gesteuert wird der automatische Wickelvorgang von einer Mikroprozessorsteuerung. Die Regeln, nach denen das Betriebsprogramm dieser Steuerung arbeitet, sind

  1. z. T. in DBP 31 01 126 (Anmeldetag 15.01.1981) und entsprechenden ausländischen Patenten veröffentlicht, und
  2. z. T. später während der Verfahrenserprobung entwickelt worden und noch geheim.

Wir kennen kein anderes Verfahren, das es erlaubt, übliche Kabel wie das oben abgebildete auf gewöhnliche Trommeln vollautomatisch in Lagen aufzuwickeln. Die aus der inneren Struktur eines solchen Kabels resultierenden Unregelmäßigkeiten wie wechselnde Durchmesser und Ovalitäten, Zickzack-Lauf beim Biegen um den Trommelkern sowie die tatsächlichen Abmessungen und Unregelmäßigkeiten der Trommel werden bei der Berechnung des Wickelprogramms berücksichtigt. Dieses erzeugt einen in allen Lagen zufallsunabhängigen Windungsverlauf und vermeidet dadurch Beschädigungen des Kabels durch Knicken, Quetschen oder späteres Überdehnen beim Abrollen.

Das erprobte Verfahren ist deshalb nach unserer Meinung der Schlüssel zur Automatisierung des Aufwickelns üblicher Kabel auf übliche Trommeln.